Ängste und Phobien

Ängste gehören zum Leben dazu wie alle Gefühle. Sie haben wichtige Schutzfunktion und weisen auf drohende Gefahren hin.

Werden Ängste aber übergroß und die Angstintensität und -reaktion unangemessen, dann behindern sie uns maßgeblich im Alltag.
Wie so oft bei psychischen Krankheiten gibt es dafür nicht die Ursache, sondern unseren Ängsten liegen individuelle Erfahrungen und Lernprozesse zugrunde.
Allen Ängsten und Phobien ist gemeinsam, dass die angstauslösenden Situationen möglichst vermieden werden, wann immer es geht.

Therapie:

Bei Phobien und Ängsten setzt die existenzanalytische Psychotherapie u.a. Elemente der Verhaltenstherapie ein.
Angst hat meist auch Symbolfunktion, das bedeutet, dass der augenscheinlichen Angst (z.B. vor Spinnen) eine andere, meist unbewusste Angst zugrunde liegen kann. Wenn im therapeutischen Prozess diese unbewusste Verunsicherung verstanden und bearbeitet wird, löst sich meist damit auch die Phobie bzw. Angst.

Therapiert werden z.B.:

  • Tierphobien
  • Höhenangst (Akrophobie)
  • Platzangst (Agoraphobie)
  • Prüfungsangst/ Auftrittsangst
  • soziale Phobien (Angst vor dem prüfenden Blick der Anderen)
  • Bindungsangst (Angst, sich an einen Partner zu binden).